Was in Zeitungen oder Zeitschriften oder im Internet über uns zu lesen war...
Volkschor Eilenburg feiert im April seinen 46. Geburtstag: Vor zwei Jahren übernahm Jörg Burghardt die musikalische Leitung EILENBURG. Seit über vier Jahrzehnten ist der Volkschor Eilenburg eine feste kulturelle Größe in der Muldestadt und begeistert mit hohem Können und einem umfangreichen Repertoire musikbegeisterte Fans aus nah und fern. Einer der ganz großen Höhepunkte des Klangkörpers ist das „Konzert zum neuen Jahr”, das im Januar bereits zum 21. Mal gemeinsam mit dem Musikverein Eilenburg im ausverkauften Bürgerhaus erfolgreich über die Bühne ging und mit stürmischem Beifall honoriert wurde. Diese Veranstaltung ist inzwischen ebenso Geschichte wie das Chorkonzert am vergangenen Wochenende im Bad Dübener Reha-Zentrum. Wie Chormitglied Wolfgang Hirsch erklärte, tritt der Volkschor Eilenburg seit etwa zwanzig Jahren regelmäßig in der Klinik auf und erfreut neben Patienten und Kurgästen auch Musikfreunde Bad Dübens. Der nächste Auftritt in der Kurstadt ist für den 24. April vorgesehen. Beginn ist um 19 Uhr. Im April liegt auch der Geburtstag des Klangkörpers. Wie von Jürgen Glück zu erfahren ist, gründeten 1969 zwanzig Lehrer und Erzieher an der
47 Jahre gemeinsames Singen.
Wir sind Mitglied im Leipziger Chorverband und im Sächsischen Chorverband.   
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Hier in der “Leipziger Volkszeitung” - erschienen am 4.10.2016:
Chorpatenschaft Butzbacher Sänger geben sich in Eilenburg beim Konzert die Ehre Der Volkschor Eilenburg durfte am vergangenen Wochenende Gäste aus der Partnerstadt Butzbach begrüßen. Der Partnerchor, der sich Klangfarben nennt, schaute sich die Stadt an und gab ein Konzert, bei dem am Ende alle gemeinsam singen konnten. Die Gäste aus Butzbach zeigten in Eilenburg ihr Können. Anschließend wurde auch gemeinsam mit dem Eilenburger Volkschor gesungen. Eilenburg. Musik verbindet und überwindet auch fünf Stunden Fahrt. In der Partnerstadt Butzbach wird genauso gern gesungen wie in der hiesigen Muldestadt. Wenn man ein gleiches Hobby hat, tut man es gern auch mal gemeinsam. Deshalb hatte der Volkschor Eilenburg am vergangenen Wochenende Besuch von einer Delegation der Klangfarben Butzbach - ein Gesangsverein, der das Ziel seiner Chorfahrt in diesem Jahr in der Partnerstadt Eilenburg sah. Empfangen wurden die Sänger von Klaus- Jürgen Böhme und Katrin Donath. Nach einer kurzen Begrüßung machten sich die Gäste mit ihr und der Naturparkführerin Birgit Rabe auf eine Entdeckungsreise durch die Gastgeberheimat. Die Stadtrundfahrt durch die Muldestadt ließ neben anderen am Bernhardihaus, Schanze und Butzbacher Platz die Hessen kurz verweilen. Das Besuchsprogramm fand am Abend in der Aula des Rinckart- Hauses seinen virtuosen Höhepunkt. In einer gemeinsamen Probe fanden die Gesangsfreunde nicht nur musikalisch zueinander. Zum abendlichen Konzert zeigten die Männer und Frauen beider Chöre ihr euphonisches Können. Zunächst präsentierten sie ihr eigenes Repertoire getrennt. Beim Song „Freedom is coming“ mischten sich die Damen und Herren und musizierten gemeinsam. „Liebe Sänger und Sängerinnen aus Eilenburg, ihr habt uns sehr beeindruckt. Es hat uns sehr viel Freude gemacht mit Ihnen heute hier zusammen zu sein. Schön dass wir Sie besuchen durften!“,  resümiert Chormitglied Reinhard Bill. Ein traditioneller Apfelschnaps als geistige Kleinigkeit erfreute die Muldestädter ebenso wie die anschließende Verkostung des typischen Apfelweines aus der Butzbacher Region. Dem Konzert wohnte außerdem der mehrjährige Partner und Butzbacher Bürgermeister Michael Merle bei. Er hatte vom Besuch der Sänger aus der Heimat in Eilenburg gehört und nutzte die Gelegenheit dem neuen Oberbürgermeister Ralf Scheler einen Amtsbesuch abzustatten. „Eine geplante Zufälligkeit ist unser Treffen heute hier,“ erklärte Merle im Anschluss an das Chorkonzert. Das positive Echo am Abend freute besonders den Organisator und Vereinsvorsitzenden des Volkschores Böhme. „Ich denke der Abend ist mit einer guten Resonanz zu Ende gegangen. Zur nächsten Probe werden wir den Besuch auswerten und gemeinsam im Vorstand beraten, wie die zukünftige Chorpatenschaft gestaltet werden soll“. Text und Bildquelle: Anke Herold (leicht überarbeitet: Steffen Hinneburg- Schün)  
Hier in der “Butzbacher Zeitung” - erschienen am 8.10.2016:
Hier in der “Unisono”, Zeitschrift des Sächsischen Chorverbandes - erschienen im Heft 04/ 2016:
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Hier im “SachsenSonntag” - erschienen am 8.3.2015:
Hier in der “Leipziger Volkszeitung” - erschienen am 9.5.2017:
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Chöre haben in Bad Elster eine große Bühne Ach, war das schön: Sonnenschein, auf den Bänken drängten sich die Besucher und nahmen das "Wo man singt, da lass dich ruhig nieder!" wörtlich. Die Anspannung beim Auftritt zum Wertungssingen war verflogen und so konnten fünf Chöre am Samstagnachmittag auf dem Badeplatz von Bad Elster frisch und frei von der Leber mit einem Repertoire erfreuen und an den Herzen streicheln, das von Operette über Volkslied bis Gospel reichte. Nacheinander traten der Johann-Strauss-Chor Leipzig, Gospelstreet aus Meißen, der Jazzchor Dresden, der Denkmalchor Leipzig und der Volkschor Eilenburg (im Bild) auf. 16 Chöre aus Sachsen - leider keiner aus dem Vogtland - und erstmals auch zwei aus dem tschechischen Litomerice mit insgesamt 412 Sängerinnen und Sängern und unterschiedlicher Formationen sangen um Punkte. Der Sächsische Chorwettbewerb findet alle vier Jahre statt. Dass er nach 2013 zum zweiten Mal an Bad Elster als Austragungsort vergeben wurde, begründete Torsten Tannenberg, Geschäftsführer des Sächsischen Musikrates, in höchsten Tönen so: "Mit der Chursächsischen Veranstaltungs Gesellschaft haben wir einen super Partner gefunden. Sie bietet uns als Organisatoren und den Chören ein wahres Paradies. Auch mit dem Wetter haben wir diesmal absolutes Glück." Am Abend fand im König-Albert-Theater ein festliches Abschlusskonzert mit Höhepunkten aus den Programm der einzelnen Chöre statt und die Sieger in insgesamt neun Kategorien wurden gekürt. (eso)
Foto: Eckhard Sommer
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Erschienen in “Freie Presse” - Oberes Vogtland am 12.6.2017:
Das ist eine klare Ansage: „Was wollen Sie denn beim Alt? Bleiben Sie mal gleich hier, bei uns. Der Sopran singt die richtige Melodie. Der freundliche Rat richtet sich an die Besucherin der Probe des Eilenburger Volkschores. Die Hoffnung auf sichere, tiefe Tonlagen weicht, der Körper verharrt auf dem bereits in den Stuhlreihen der Belian-Aula eingenommenen Platz, Aha. In solch einer Formation ist Gruppenbildung angesagt: Die Frauen singen Sopran und Alt, die Männer Tenor und Bass. Doch der Hinweis auf die „richtige Melodie" hatte trotzdem nichts mit Überbewertung der eigenen und Abwertung der anderen zu tun. Die Sopran-Frauen singen nun mal in der Regel die Tonfolge, die fürs ganze Lied steht: Es sollte also, obwohl als höchste menschliche Stimmlage eingeordnet, einfacher sein, ungeübt dort mitzuhalten. Im Volkschor sind Protagonistinnen dieser Art eindeutig in der Mehrheit. Während sich die Tenore, die gleich dahinter platziert sind, als echte Raritäten fühlen dürfen. Bässe sind zwar etwas mehr zu sehen. Doch dass das starke Geschlecht dieser Art der Kommunikation generell nicht so zugeneigt ist, zeigt sich beim Volkschor wie in anderen Ensembles dieser Art auch. Die Altistinnen in den Reihen davor bilden somit die zweitstärkste Fraktion im 49-köpfigen aktiven Ensemble. Dem Chor-Verein gehören außerdem 20 Fördermitglieder an. Interessenten willkommen  Singende Interessenten, egal welcher Tonlage, sind willkommen. So hat der Vereinsvorsitzende Klaus-Jürgen Böhme seiner Einladung gleich noch „Tipps für angehende Sängerinnen und Sänger" angehängt. „Singe laut und mit Stolz. Und scher dich nicht darum, was andere denken war da zu lesen. Kein Problem, da der Besuch ja reichlich sängerische Praxis von Alleinfahrten im Auto oder unter der Dusche mitbringt. Zum Glück macht die wohlmeinende Nachbarin ebenso wie alle Versammelten den Eindruck, als würde sie den ein oder anderen schiefen Laut eines Neuzugangs aushalten. Das mag natürlich auch daran liegen, dass die meisten von ihnen von Berufs wegen an Lernende gewöhnt sind: Der Volkschor hat im Jahr 1979 mal als Lehrerchor angefangen. Klaus-Jürgen Böhme, Sportlehrer und Trainer, heute 58 Lenze zählend, wurde von Hedda Niedrig fürs Singen begeistert. Sie ist das älteste Mitglied im Chor, feiert in diesem Monat ihren 85.Geburtstag. Die jüngste ist 36 Jahre jung. Vorn steht Jörg Burghardt, der das Ensemble seit Anfang 2013 leitet. Wie bei jedem Training ist auch hier Aufwärmen angesagt. Arme sind zu schwenken, sprudelnde Geräusche mit den Lippen zu erzeugen. Dinge wie „Plum, Plum, Plum" werden besungen oder „Wohohol. Frohoho“. Textlichen Sinn hat's nicht, aber lockernden. Gewohntes Terrain Fürs Erste geht's nun auf gewohntes Terrain. Alle, die in den vergangenen Jahrzehnten in einem Chor gesungen haben, kennen genau dieses Quodlibet, heißt: jenes mehrstimmige, scherzhafte Gesangsstück aus verschiedenen, gleichzeitig gesungenen Liedern, bei dem die Titel „Es tönen die Lieder" , „Heut kommt der Hans zu mir" und „CAFFEE, trink' nicht zu viel Kaffee" zum harmonisch chaotischen Ganzen verwoben werden. Dazu wird nicht in Stimmgruppen gesungen, sondern quer durch die Reihen geteilt. Die Nachbarin freut sich für den Neuzugang: „Es tönen die Lieder" ist am einfachsten. Diese Gruppe muss weder Caffee buchstabieren, noch sich durch Ober- und Unterammergau schlagen. Das wilde Durcheinander wird erfolgreich zum gemeinsamen Schlusston geführt. Der Chor spendet sich selbst Applaus. Dann ein Kontrast: Der Song in Scat- Form ist neu im Repertoire. Beim Scaten werden Silbenfolgen statt der Texte gesungen und bei der „Intrada acapella", mit der sich der Chor befasst, wird dazu geklatscht und gestampft. Das wäre dann also Body-Percussion. Neues im Repertoire Die Männer müssen nochmal ihr „Dooo, dooo'l üben. Gelegenheit in den Sopranreihen, nach Noten für den Gast zu suchen. Die Nachbarin zaubert einen mächtigen Ordner aus ihrem Stoffbeutel. Die Literatur, die da säuberlich in Klarsichtfolien abgeheftet ist, muss bei Proben immer mit. Das Repertoire mit 195 Stücken ist da versammelt. „Wir üben ja auch schon seit 1969. Bis zum Ende des Jahres werden es sicher 200 Stücke sein" merkt die Sängerin in der Reihe davor an. „Der Kammer- Chor, den ein Teil der Volkschor-Mitglieder extra gegründet hat, hat weitere 50 Titel. Und für die Weihnachtszeit haben wir noch einen Ordner extra. " Über der Probe liegt Humor mit traditionellem Charme: Freudige Gesichter beim urigen Quodlibet über eine Speisekarte, für das Burghardt noch den Hinweis „das ist wie ein Theaterstück" gibt. Ein sehr turbulentes. So klingt eine Gesellschaft, die hungrig in ein Gasthaus einrückt. Es könnte eine Chorgesellschaft sein. Und der Verein bringt auch gemeinsame Ausflugs-Erfahrung damit. Tiefe Männer-Stimmen tönen: „Pommfritt". Der bestellt Alt etwas Handfestes. Schweinshaxe? Bei den Tenören geht's ums Kotelett, beim Sopran um „Rotbarschfilet, tut niemandem weh" , Oh, das ist jetzt allerdings sehr hoch. Egal. Die Anstrengung bringt angemessene Zickigkeit in die Stimme. Gar nicht so einfach, die richtige Textzeile auf dem Blatt zu finden und dann im Durcheinander der Lieder den Einsatz nicht zu verpassen, Da hilft nur, sich an die starken Frauen vorn zu halten, um zu merken, wann die jeweils ins Geschehen einsteigen. Fünf Mal von „Zitrone und Salat" gegen die Stimmflut der anderen durchzusingen, fühlt sich am Ende wie Dauerlauf an. Gut für Herz und Kreislauf Beschaulicher wird's beim Echo-Lied. Das „Rorando caeli defluantål. Es wird fürs Sängertreffen in Bad Elster vorbereitet. Nein, die Besucherinnen-Stimme schafft nicht alle Töne, aber Eigenes kommt wundersam verstärkt und ergänzt ans Ohr zurück, geht in einem größeren Ganzen auf. Das ist es wohl: „Chorsingen macht nicht nur glücklich, sondern auch gesund", soll eine schwedische Studie herausgefunden haben. So steht's jedenfalls in der Website des Volkschores. „Chorsingen hat aufgrund der langsameren kontrollierten Atmung eine beruhi- gende Wirkung und stärkt die Herz-Kreis-lauf-Funktion. Es ist wie Meditation und Fitnesstraining zugleich. Beim Singen wird im Körper ein Hormonmix ausgeschüttet, der für Zufriedenheit und Harmonie sorgt, während Stresshormone abgesenkt werden“, wird zitiert. „Und es hält auch jung“, ergänzt Inge Haase, eine der Altistinnen. „Nicht allein durchs Singen. Neulich bei der Ausfahrt nach Saalfeld mussten wir Alten ja auch mithalten. " Die 74-Jährige stimmt zudem ein Loblied für den Chorleiter an: „Bevor er kam, konnten wir noch mehr erzählen. Aber er macht so ein Tempo, dass wir nicht mehr so richtig dazu kommen“, erklärt die ehemalige Lehrerin für Russisch und Deutsch lachend. Denn Jörg Burghardt hatte gerade mit gewisser Bewunderung vermerkt, dass einige fähig sind, „gleichzeitig zu singen und zu reden". Ansonsten springt er virtuos zwischen den Stimmen und deren Einsätzen hin und her, gibt den Takt und die Melodie mit eigener Stimme oder am Klavier vor. Ist die Chorleiterei ein wenig wie Flöhe hüten? „Sie wollen sicher gehütet sein", sagt Burghardt mit Blick auf die Mitglie- der, die sich im doppelten Wortsinn froh gestimmt zum Gehen fertigmachen. „Die Mitglieder machen das in erster Linie für sich selbst. Da ist immer im Auge zu behalten: Volkschor ist Freizeit und hier singen Laien“ , stellt der ausgebildete Musiklehrer fest. „Klar, muss es manchmal kritische Ansagen geben. Ohne Anspruch stellen sich keine Erfolgserlebnisse ein. Außerdem wollen die Sängerinnen und Sänger bei Events wie dem eigenen Neujahrskonzert oder bei Chortreffen von sich hören lassen. Regelmäßig treten sie zudem vor Kurgästen in Bad Düben auf. Hedda Niedrig hat im Lied beschrieben, „was dem Chorleiter wichtig ist". Es wurde dem Mann an der Spitze vor zwei Jahren zum 50. Geburtstag gesungen. „Zu viel Schmalz und zu viel Herz, das macht ihm Schmerz. Ein festes K, ein helles A. Und bei Maria, lieber Gott! Da steht kein 'Jot'. Die Töne leicht von oben greifen und nie von unten schleifen. Ein guter Klang ein froher Sang!“ Am 13. Mai fährt der Volkschor zum Nordsächsischen Chorfestival „Glesiener Chorfrühling, am 10. Juni geht es zum Sächsischen Chorwettbewerb in Bad Elster. Am 20. Juni ist nächste offene Probe ab 19 Uhr im Gartenlokal Schloßaue, Eilenburg, angesagt. Aber jeder, der Lust auf Chor-Singen hat, ist dienstags ab 19.30 Uhrin der Aula der Belian-Schule willkommen, ebenso bei vielen anderen Chören Nordsachsens.
NR. 107 | DIENSTAG, 9. MAI 2017 VON HEIKE LIESAUS Chorsingen macht glücklich Singen im Chor soll glücklich machen und gesund sein. Grund genug, den Testbei der Probe des Eilenburger Volkschores zu wagen. So mischte sich die Autorin einmal munter unter die Sängerinnen und Sänger. Und die freuten sich, denn neue Mitglieder sind bei Chören - nicht nur in Eilenburg - stets willkommenen.
Volkschor Eilenburg e. V.
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